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Hilfsgelder an Frauengruppen per Blockchain auszahlen

Sektor: Tertiärer Sektor · Branche: Pflege und Sozialdienste · Unternehmen: CARE International (CARE) · Reifegrad: pilot

CARE International (CARE) testete Pilotprogramme in Ecuador und Kenia, um Hilfsgelder über Blockchain- und Kryptowährungsinfrastrukturen direkt an Frauengruppen auszuzahlen. Die Initiative zielt darauf ab, humanitäre Transfers transparenter, nachvollziehbarer und effizienter zu gestalten. Gleichzeitig soll der Zugang benachteiligter Zielgruppen zu digitaler finanzieller Inklusion nachhaltig erprobt werden.

Beschreibung

Die Hilfsorganisation CARE International (CARE) erprobt in Ecuador und Kenia den Einsatz von Blockchain- und Kryptowährungstechnologien für direkte Hilfsleistungen. Der Ansatz ermöglicht es, Gelder ohne langwierige Zwischenschritte direkt an berechtigte Frauen und Gruppen vor Ort auszuzahlen. Auf diese Weise gewinnen Geber und humanitäre Organisationen maximale Transparenz über den Mittelzufluss, während administrative Kosten gesenkt werden.

Im humanitären Sektor stehen Hilfsorganisationen häufig vor der Herausforderung, bedürftige Zielgruppen in abgelegenen Gebieten schnell, sicher und transparent mit finanziellen Mitteln zu versorgen. CARE International (CARE) initiierte daher Pilotprojekte in Ecuador und Kenia, um Auszahlungen mittels Blockchain und Kryptowährungen unter realen Bedingungen zu testen. Das Vorhaben richtet sich gezielt an Frauen und Frauengruppen, um deren finanzielle Selbstbestimmung zu fördern. Durch die dezentrale Ledger-Technologie lassen sich Transaktionen fälschungssicher und lückenlos nachvollziehen, was die Rechenschaftslegung gegenüber Gebern vereinfacht. Gleichzeitig soll der Pilot aufzeigen, wie Barrieren beim Zugang zu Finanzdienstleistungen für Personen ohne klassisches Bankkonto überwunden werden können.

Perspektiven

Perspektive B2B — Unternehmen

Für humanitäre Organisationen und Zuwendungsgeber schafft der Blockchain-Einsatz eine überprüfbare Nachverfolgung der Mittelverwendung. Verwaltungsaufwände bei internationalen Abrechnungen lassen sich dadurch deutlich reduzieren.

Perspektive B2C — Privatpersonen

Begünstigte Frauen erhalten direkte Kontrolle über finanzielle Zuwendungen über digitale Schnittstellen. Dies eröffnet ihnen einen niedrigschwelligen Zugang zu wirtschaftlichen Ressourcen und stärkt ihre Unabhängigkeit.

Perspektive Mitarbeitende

Projektmitarbeitende vor Ort werden von manueller Bargeldverteilung entlastet und konzentrieren sich stärker auf Beratung sowie Schulung der Empfängerinnen. Die digitale Abwicklung erhöht zudem die persönliche Sicherheit des Personals bei Hilfseinsätzen.

Vorteile

Allgemein

B2B — Unternehmen

B2C — Privatpersonen

Mitarbeitende

Herausforderungen

Allgemein

B2B — Unternehmen

B2C — Privatpersonen

Mitarbeitende

Technologische Grundlage

Distributed-Ledger-Technologie und Kryptowährungsinfrastruktur ermöglichen direkte Peer-to-Peer-Auszahlungen von Geldern ohne klassische Bankenintermediäre. Transaktionen werden revisionssicher und nachvollziehbar im Netzwerk dokumentiert, wodurch die Verwaltungskosten humanitärer Zahlungsströme verringert werden.

Umsetzungsbeispiele

CARE Blockchain/Cryptocurrency Pilot (Ecuador, Kenya) (CARE International (CARE), Pflege und Sozialdienste)

CARE führte in Ecuador und Kenia Pilotprojekte durch, um Hilfsgelder über Blockchain und Kryptowährungen direkt an Frauen und Frauengruppen auszuzahlen.

Quellen: Blockchain and Cryptocurrency Projects at CARE

Tags

Hilfsgelder, Kryptowährung, Finanzielle Inklusion, Non-Profit, Transparenz

Quellen

  1. Blockchain and Cryptocurrency Projects at CARE — CARE, Pressemitteilung