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Wertstoffe lückenlos zurückverfolgen

Sektor: Tertiärer Sektor · Branche: Entsorgungswirtschaft und Recycling · Unternehmen: Veolia · Reifegrad: pilot

Veolia nutzt Blockchain-Technologie zur Überwachung der Herkunft und Reinheit von Post-Consumer-Kunststoffen entlang der gesamten Recycling-Kette. Das System kombiniert Blockchain mit RFID-Tags zur Verfolgung jeder Charge vom Sammeln bis zur Verarbeitung zu Granulat. Das Projekt befindet sich in der Pilotphase und soll transparente Rückverfolgbarkeit der Materialien schaffen sowie Vertrauen in die Authentizität und Qualität von Rezyklaten aufbauen.

Beschreibung

Veolia nutzt Blockchain kombiniert mit RFID-Tags, um Post-Consumer-Kunststoffe von der Sammlung bis zur Verarbeitung zu Granulat lückenlos zu verfolgen. Das Pilotprojekt in Deutschland zeigt, wie jede Charge mit einem RFID-Tag verknüpft wird, dessen Transaktionen auf der Blockchain dokumentiert werden. Das verhindert die Substitution von Rezyklaten durch Neuware und macht Rezyklatquoten quantitativ nachweisbar.

Veolia, der weltweite Maßstab für optimiertes Ressourcenmanagement (2022: 42,9 Mrd. Euro Umsatz, 220.000 Beschäftigte, 61 Mio. Tonnen Abfall verwertet), hat Blockchain in den Recyclingprozess für Post-Consumer-Kunststoffe integriert. Das System kombiniert RFID-Tags mit Blockchain: Jede Charge erhält einen RFID-Tag, der die Sammlung, Sortierung und Verarbeitung dokumentiert. Alle Transaktionen werden auf der Blockchain festgehalten — unveränderlich und transparent. Ein Pilotprojekt in Deutschland demonstrierte die praktische Umsetzbarkeit. Die Blockchain-Rückverfolgbarkeit dient mehreren Zwecken: (1) Authentifizierung — Nachweis, dass Rezyklate wirklich aus Post-Consumer-Abfall stammen und nicht durch Neuware substituiert wurden. (2) Regulatorik — Einhaltung von EU-Anforderungen an Rezyklatquoten in Echtzeit nachweisbar und zertifizierbar. (3) Kundenzertifikate — Kunden erhalten Blockchain-gesicherte Zertifikate für den Rezyklatgehalt ihrer Materialien.

Perspektiven

Perspektive B2B — Unternehmen

Verpackungshersteller und Marken, die EU-vorgeschriebene Rezyklatquoten erfüllen müssen, erhalten von Veolia Blockchain-gesicherte Zertifikate — eine belastbare Grundlage für EU-Dokumentationspflichten und Greenwashing-Schutz.

Perspektive B2C — Privatpersonen

Endverbraucher, die Produkte mit Rezyklatgehalt kaufen, können über Blockchain-Zertifikate verifizieren, dass das Material tatsächlich aus Post-Consumer-Abfall stammt — und nicht aus einer Greenwashing-Behauptung.

Perspektive Mitarbeitende

Mitarbeiter in Recyclinganlagen müssen sich mit neuen digitalen Systemen und RFID-Technologien vertraut machen und ihre Arbeitsprozesse entsprechend anpassen. Die Arbeit wird präziser und datengetriebener, da jeder Verarbeitungsschritt genau dokumentiert werden muss.

Vorteile

Allgemein

B2B — Unternehmen

Mitarbeitende

Herausforderungen

Allgemein

B2B — Unternehmen

Mitarbeitende

Technologische Grundlage

Das System nutzt Blockchain-Technologie zur unveränderlichen Speicherung von Daten über Herkunft und Verarbeitungsschritte von Kunststoffabfällen. Die Blockchain wird mit RFID-Tags kombiniert, die an jeder Charge angebracht werden und automatisch Daten über Sammlung, Transport und Verarbeitung erfassen.

Umsetzungsbeispiele

Veolia Blockchain-Pilotprojekt für Kunststoff-Recycling (Veolia, Entsorgungswirtschaft und Recycling)

Veolia testet Blockchain-Technologie zur Rückverfolgbarkeit von Post-Consumer-Kunststoffen in der Pilotphase.

Quellen: Mit der Blockchain-Technologie Nachhaltigkeit von Verpackungen transparent machen

Tags

Rückverfolgbarkeit, Recycling, RFID, Transparenz, Kreislaufwirtschaft

Quellen

  1. Mit der Blockchain-Technologie Nachhaltigkeit von Verpackungen transparent machen — Interpack Magazin, Artikel
  2. Veolia startet 95-Millionen-Dollar-Projekt zum Kunststoffrecycling in Großbritannien — Market Screener, Pressemitteilung