Mitarbeiterzugänge datensicher verwalten

Sektor: Quartärer Sektor · Branche: IT-Sicherheit · Unternehmen: DB Systel · Reifegrad: Pilot

DB Systel erprobte einen Wallet-basierten Login für Jira mit 160 Mitarbeitenden über zwei Monate. Die Beschäftigten scannten einen QR-Code und wiesen ihre Berechtigung über dezentrale Identitäten nach; die zugrunde liegende SSI-Infrastruktur war in das deutsche Forschungs- und Konsortialumfeld SSI4DE beziehungsweise IDunion eingebettet. Belegt ist ein interner Pilot, keine unternehmensweite Dauereinführung.

Dokumentationsstand

Beschreibung

DB Systel erprobte im Rahmen eines zweimonatigen Projekts, wie Mitarbeiterzugänge zu Softwareanwendungen ohne klassische Passwörter realisiert werden können. Statt Login-Daten in zentralen Servern zu hinterlegen, verwalten Beschäftigte ihre Berechtigungsnachweise direkt in einer digitalen Wallet auf ihrem Endgerät. Bei der Anmeldung weisen sie ihre Identität über das Abscannen eines QR-Codes kryptografisch sicher nach.

Im Rahmen der Forschungskonsortien SSI4DE und IDunion untersuchte der IT-Dienstleister DB Systel den Einsatz von Self-Sovereign Identity für die betriebliche Praxis. Konkret nahmen 160 Beschäftigte an einem zweimonatigen Pilotbetrieb teil, bei dem der Zugang zum internen Projektmanagementwerkzeug Jira über eine dezentrale Identitätslösung gesteuert wurde. Anstelle herkömmlicher Kombinationen aus Benutzername und Passwort genügte das Scannen eines QR-Codes mit einer Wallet-Anwendung. Die Lösung überprüfte dabei im Hintergrund die Gültigkeit der im Netzwerk verankerten Identitätsnachweise. Das Pilotprojekt zeigte die technische Machbarkeit eines solchen Authentifizierungsansatzes auf, mündete laut den verfügbaren Quellen jedoch nicht in einen dauerhaften Konzernstandard.

Perspektiven

Perspektive B2B — Unternehmen

Unternehmen können durch SSI-basierte Zugangsmodelle administrative Hürden abbauen und das Risiko zentraler Passwortdiebstähle minimieren. Im Pilotprojekt bei DB Systel wurde demonstriert, wie sich bestehende Enterprise-Software wie Jira in Konsortial-Infrastrukturen wie IDunion integrieren lässt.

Perspektive Mitarbeitende

Beschäftigte erhalten eine einheitliche Identitäts-Wallet zur Bestätigung ihrer Arbeitsberechtigungen ohne wiederholte Passworteingaben. Im Rahmen des Tests nutzten 160 Personen dieses Verfahren erfolgreich über einen Zeitraum von zwei Monaten für ihren täglichen Arbeitszugang.

Vorteile

Allgemein

B2B — Unternehmen

Mitarbeitende

Herausforderungen

Allgemein

B2B — Unternehmen

Mitarbeitende

Technologische Grundlage

Self-Sovereign Identity (SSI) auf Basis dezentraler Netzwerke im Rahmen der Konsortien SSI4DE und IDunion ermöglicht die kryptografische Verifikation von Mitarbeiterattributen ohne zentrale Passwortserver.

Umsetzungsbeispiele

SSI-Pilot für Jira-Login bei DB Systel (DB Systel, IT-Sicherheit)

DB Systel pilotierte einen Wallet-basierten Zugang zur Software Jira mit 160 Beschäftigten über einen Zeitraum von zwei Monaten. Der Zugang erfolgte ohne Passwörter durch das Einscannen eines QR-Codes.

Quellen: Das neue Gesicht des Identitätsmanagements · The new face of identity management · Blockchain und Web 3.0

Tags

SSI, Identitätsmanagement, IT-Sicherheit, IDunion, Passwortloser Login

Quellen

  1. Das neue Gesicht des Identitätsmanagements — DB Systel, Pressemitteilung
  2. The new face of identity management — DB Systel, Pressemitteilung
  3. Blockchain und Web 3.0 — DB Systel, Pressemitteilung

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