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Immobiliendaten dezentral vernetzen

Sektor: Quartärer Sektor · Branche: Hightech und Innovation · Unternehmen: ZHAW · Reifegrad: pilot

Die ZHAW untersuchte ein digitales Immobiliendossier, das Daten und Prozessschritte über den Lebenszyklus einer Immobilie zwischen unabhängigen Akteuren verbindet. Smart Contracts und Distributed-Ledger-Technologie sollten den Austausch ermöglichen, ohne eine zentrale Gesamtdatenbank aufzubauen.

Beschreibung

Gebäudedaten entstehen bei Planung, Finanzierung, Bau, Betrieb, Sanierung und Verkauf in vielen getrennten Systemen. Das digitale Immobiliendossier soll relevante Ereignisse und Nachweise über Organisationsgrenzen hinweg auffindbar und prüfbar machen, während die Fachdaten bei den verantwortlichen Partnern bleiben.

Das ZHAW-Projekt zum digitalen Immobiliendossier untersuchte eine kundenorientierte Plattform für Immobilientransaktionen und den Lebenszyklus von Gebäuden. Ausgangspunkt sind verteilte Datenbestände bei Akteuren wie Eigentümern, Planern, Banken, Versicherern, Verwaltungen und Behörden. Statt alle Informationen in einer zentralen Datenbank zu sammeln, sollte eine Distributed-Ledger-Architektur bestätigte Ereignisse und Zugriffsregeln zwischen den Partnern koordinieren. Smart Contracts bilden Prozessschritte und Berechtigungen ab. Die ZHAW-Studie und die offizielle Projektseite belegen den Forschungs- und Prototypcharakter. Sie liefern keine Evidenz für einen heutigen flächendeckenden Produktivbetrieb. Der Use Case zeigt deshalb vor allem ein Architektur- und Governance-Muster für gemeinsame Immobiliendaten.

Vorteile

Allgemein

B2B — Unternehmen

B2C — Privatpersonen

Mitarbeitende

Technologische Grundlage

Berechtigte Distributed-Ledger-Architektur und Smart Contracts; Fachdaten verbleiben überwiegend in den Kernsystemen der beteiligten Organisationen.

Umsetzungsbeispiele

ZHAW / Innosuisse-Projekt

Quellen

  1. Digitales Immobiliendossier — Forschungsprojektseite
  2. Digitales Immobiliendossier – Studie — Wissenschaftliche Studie
  3. Fintech-Interview: Künstliche Intelligenz darf keine Black Box sein — Hochschulinterview